Öffentlicher Vortrag vom Historischen Verein Stein am Rhein



Öffentlicher Vortrag von PD Dr. Michael Jucker im Kleeblattsaal 20:00 Uhr.

r. Jucker präsentiert uns Ergebnisse aus seinen Forschungsarbeiten zur mittelalterlichen Geschichte. Gerade im „Superjubiläumsjahr“ der Schweizer Geschichte kann ein anderer Blick auf die Schweizer Geschichte nicht schaden. Was wurde überhaupt auf der Tagsatzung verhandelt? Wie funktioniert diese überhaupt? Was passiert im Krieg eigentlich? Was passiert eigentlich neben den grossen Schlachten der Schweizergeschichte? Aufrechte Krieger oder beutegierige Plünderer?

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Öffentlicher Vortrag vom Historischen Verein Stein am Rhein



Robert Gnehm

Robert Gnehm – «Urvater» der Windler-Stiftung.

 

Vortrag mit  Adrian Knoepfli Wirtschaftshistoriker

„Robert Gnehm war eine überragende Gestalt unter den schweizerischen Industriellen seiner Zeit. Als Direktor, Verwaltungsrat, Professor und Hochschulpolitiker half er entscheidend mit, die junge, unstete Chemieindustrie in einen starken, dauerhaften Wirtschaftszweig umzuformen.“
Prof. Dr. Tobias Staumann, Universität Zürich

 

21.8.1852 Stein am Rhein, gestorben 4.6.1926 Zürich, ref., von Stein am Rhein, ab 1905 in Zürich. Sohn des Johann Jakob, Obersten, Landwirts und Bierbrauers, und der Maria Verena geb. Gräflein.
∞ 1882 Maria Benz, Tochter des Hans Heinrich, Landwirts. 1870-72 Chemiestud. am Eidg. Polytechnikum Zürich. Er studierte am Eidgenössischen Polytechnikum Zürich Chemie und wurde dann Assistent von Emil Kopp. Nach einiger Zeit als Vertretung des verstorbenen Kopp arbeitete er in der Wirtschaft. Von 1894 bis 1904 war er Professor am Polytechnikum Zürich und massgeblich am Umbau der ETH Zürich beteiligt.

Mit freundlichen Grüssen

Historischer Verein Stein am Rhein

 

 


Öffentlicher Vortragsabend des Historischen Vereins Stein am Rhein



Freitag, 21. März 2014, 20.00 Uhr
Jakob und Emma Windler-Saal, Stein am Rhein

Referent: Markus Brühlmeier, Historiker

Die Vorstellung vom Jüngsten Gericht, das den Guten im Jenseits himmlische Freuden beschert und die Bösen auf ewig in die Hölle verbannt, war für die Menschen im Mittelalter eine unwidersprochene Tatsache.
Die Jenseitsvorsorge war deshalb für die mittelalterlichen Menschen ebenso selbstverständlich wie für uns heute die Altersvorsorge.
Eine besondere Rolle spielte dabei die Lehre vom Fegefeuer, die sich vom Ende des 12. Jahrhunderts an, von Paris aus über Europa verbreitete. Zwar mussten die Sünder auch im Fegefeuer schlimme Qualen erleiden, nach Verbüssung der Strafe gelangten sie jedoch in den Himmel. Zudem gab es zahlreiche Möglichkeiten, die Dauer der Strafe im Fegefeuer zu verkürzen. Dazu zählten beispielsweise Kerzenspenden, Messstiftungen oder Wallfahrten, aber auch der Ablass.
Der Vortrag geht den Spuren der Jenseitsvorsorge in Stein am Rhein nach und stellt sich in den kulturhistorischen Kontext.


Einladung zur GV vom Historischen Verein Stein am Rhein


20.00 Uhr Vortrag mit  Andreas Münch Kurator Kloster St. Georgen

„Der Kampf ums Kloster“

 „Der Kampf ums Kloster“ veröffentlichte Prof. Ferdinand Vetter 1892 eine Streitschrift gegen den Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für die Erhaltung historischer Kunstdenkmäler; unter dem gleichen Titel publizierte Hans Meyer-Rahn 1946 einen versöhnlichen Rückblick auf die wechselhafte Beziehung der Gottfried Keller Stiftung zu Ferdinand Vetter. Vetter galt allgemein als streitbare Person, die prononciert Stellung bezog und dabei oft polarisierte. Doch worum stritt Vetter eigentlich, wenn er um Kloster Sankt Georgen „kämpfte“? Der Vortrag wird anhand der Biographie von Ferdinand Vetter einigen zentralen Momenten und Entscheidungen in der jüngeren Geschichte von Kloster Sankt Georgen nachgehen.

Ca. 21.00 Uhr Generalversammlung 
Historischer Verein Stein am Rhein.

Traktanden:   

  1. Begrüssung
  2. Wahl der Stimmenzähler
  3. Protokoll der GV 2013
  4. Jahresbericht des Präsidenten
  5. Abnahme der Jahresrechnung 2013 und der Revisoren Bericht
  6. Anträge
  7. Verschiedenes


Anträge der Mitglieder müssen bis 12. Mai beim Präsidenten abgegeben werden.
Anschliessend an die GV offeriert der Verein ein Apero.


Freundliche Grüsse

Der Präsident

Thomas Schnarwiler


Bilder von der Vereinsreise 2013 - Elsass


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Öffentlicher Vortrag 22.03.2013 20.00 Uhr


Öffentlicher Vortrag, Freitag, 22. März 2013, 20.00 Uhr im Jakob und Emma Windler-Saal

 
 
Referent: Dr. h. c. Peter Jezler  Direktor Museum zu Allerheiligen Schaffhausen
 
 
 
Der Vortrag zeigt die Entwicklung des Turnierwesens vom Hochmittelalter um 1100  bis zum Ende der Renaissance um 1600. Der Schwerpunkt liegt auf den spätmittelalterlichen Turnierhöfen, wie sie in Schaffhausen stattgefunden haben, sowie auf den Turnierhöfen des Kaisers Maximilian zu Beginn der deutschen Renaissance. Anhand von zauberhaften Bildquellen wenden wir uns der Ausbildung der Knappen zu, lernen die verschiedenen Kampfdisziplinen kennen, werden vertraut mit der Ausrüstung, den Gefahren und Unfällen, dem gesellschaftlichen Rahmen, den Mummereien und der Rolle der Damen im Turniergericht.
 
 
 
In den 1430er Jahren, zur Zeit des Basler Konzils, war Schaffhausen ein Zentrum für grosse Turnierhöfe. Um die 130 Ritter nahmen jeweils teil. Sie kamen mit Gefolge, zogen Besucher an und brachten dem lokalen Handel und Zunfthandwerk Umsatz und Arbeit. In seiner 500jährigen Geschichte durchläuft das Ritterturnier einen grossen Wandel.


Generalversammlung 24.05.2013 im Kleeblattsaal


Die Urfehde eine unterschätzte Quelle. Wer sich mit der Geschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit befasst, stösst zwangsläufig auf Urfehden. Neben Urkunden über den Wechsel von Besitz- und Rechtstiteln gehören sie wohl zu den zahlreichsten überlieferten Einzeldokumenten. Bei einer ersten Lektüre drängt sich der Eindruck auf, dass formelhaft immer die gleichen Aussagen gemacht werden. Wenn man aber über die Herkunft und Entstehung der Urfehden bescheid weiss und sich die Mühe macht genauer hinzuschauen, wird man mit einem Einblick in die Geschichte belohnt, für die häufig die weiteren Quellen fehlen. Urfehden sind oft die einzige Quelle zu Strafrechtsfällen, sie bieten Einblicke in den Alltag der Menschen und Obrigkeit, der anderweitig noch nicht dokumentiert ist. Daneben geben sie uns eine Ahnung über die Raumvorstellung der mittelalterlichen Menschen. Im Vortrag werden sie über die Geschichte und Hintergründe der Urfehde (Justiz und Gerichtsbarkeit im Mittelalter) vertraut gemacht und anhand von Einzelbeispielen Einblicke in die mittelalterliche Gerichtspraxis und das Alltagsleben der Menschen vor 600 Jahren erhalten.

 


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